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By Scholem Aleichem

Die Geschichte spielt im Russischen Kaiserreich im ukrainischen Schtetl Anatevka in der vorrevolutionären Zeit um 1905. Im Dorf lebt eine jüdische Gemeinschaft, die großen Wert auf culture legt. Der Milchmann Tevje (jiddische Koseform des hebräischen Namens Tuvija) lebt mit seiner Frau Golde und seinen Töchtern in Armut. Trotz drohender Pogrome im zaristischen Russland bewahrt Tevje seinen Lebensmut und seinen Humor.

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Der entscheidende Schl? ssel zur L? sung von Nachhaltigkeitsproblemen durch die Aktivierung von Innovationspotenzialen: Dieser Bericht wurde im Rahmen des aufgelegten F? rderschwerpunkts (Bundesministerium f? r Bildung und Forschung) "Rahmenbedingungen f? r Innovationen zum Nachhaltigen Wirtschaften" erarbeitet.

The Miami Indians

One of many small crew of tribes comprising the Illinois department of the Algonquian linguistic kinfolk, the Miamis emerged as a pivotal tribe simply in the course of the French and British imperial wars, the Miami Confederacy wars of the eighteenth century, and the treaty-making interval of the 19th century. The Miamis reached their top of political significance within the Indian confederacies which blocked the Northwest Territory within the 1790's and through the struggle of 1812.

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Was bist du so festlich gestimmt, mein teurer Brotgeber? « �Von einer Hochzeit«, sage ich, » und einer Beschneidungsfeier! Warte eine Weile, mein Weib, du wirst bald einen Schatz sehen«, sage ich. « �Bist du toll, oder nicht gescheit, oder närrisch, oder von Sinnen. « sagt mir mein Weib und flucht, wie es eben nur ein Weib kann. �Ein Weibsbild«, sage ich, »bleibt ein Weibsbild. Nicht umsonst sagt König Salomo, daß er unter tausend Weibern kein rechtes gefunden hat. Es ist wirklich noch ein Glück, daß es heute nicht mehr Mode ist, viel Weiber zu haben«, sage ich.

Schau lieber«, sage ich, »daß wir etwas zu essen bekommen! ›Wer da hungert, komme und esse‹, wie es in der Hagada steht. Kein Tanz«, sage ich, »geht vor dem Essen. Wenn du eine Rübensuppe hast«, sage ich, »so ist es gut. Und wenn du keine hast«, sage ich, »so nehmen wir auch mit Käsekuchen, oder Krapfen, oder Knödeln, oder gar Pfannkuchen fürlieb! « Kurz und gut, wir wuschen uns die Hände und nahmen einen gar feinen Imbiß. ‹ – »Iß nur, Menachem-Mendel«, sage ich zu ihm. »König David sagt ja: Alles ist eitel.

Man darf ihn nur anflehen und zu ihm schreien: ›Barmherziger Vater, höre unsere Stimmen, schone uns und erbarme dich unser‹, erbarme dich meines Weibes und meiner Kinder, denn sie haben, nebbich, Hunger. « Und plötzlich – halt! Das Pferdchen ist stehen geblieben. Ich spreche schnell die Achtzehn Segenssprüche zu Ende, hebe die Augen und sehe: zwei Gestalten kommen mir aus dem Walde entgegen. Sie sehen merkwürdig aus und sind gar sonderbar gekleidet. ‹ Ich sage mir aber sofort: »Pfui, Tewje, bist du ein Narr!

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