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By Jörg Becker

Während die bestehenden Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme mit ihrem Sukzessivplanungskonzept auf Fertigungsstrukturen ausgerichtet sind, die durch eine tiefe Stücklistenstruktur gekennzeichnet sind, werden hier Probleme der Materialflußsteuerung für nach dem Fließprinzip gestaltete Produktionssysteme untersucht. Die Anforderungen an ein Materialflußsteuerungssystem werden in anschaulicher Weise anhand von Szenarios, die sich durch unterschiedliche Dispositionsfreiräüme auszeichnen, entwickelt. Sie werden verdichtet zu komprimierten Ablaufplänen, die die Problematik entscheidungsorientiert darstellen, und Vorgangskettendiagrammen, die außerdem die Datenbeziehungen innerhalb der Funktionen der Materialflußsteuerung aufzeigen. Die bestehenden und zukünftigen Tendenzen der Elektronischen Datenverarbeitung werden einbezogen in die Entwicklung einer Strategie zur Verteilung von Daten und Funktionen der Materialflußsteuerung in einer Rechnerhierarchie. Schließlich wird in einem pragmatischen Ansatz aufgezeigt, wie ein method zur Materialflußsteuerung stufenweise eingeführt werden kann. Damit wird ein durchgängiger Lösungsansatz von der betriebswirtschaftlich-organisatorischen Planung der Materialflußsteuerung bis zur EDV-technischen Umsetzung und Implementierungsstrategie entwickelt.

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Architektur eines EDV-Systems zur Materialflußsteuerung

Während die bestehenden Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme mit ihrem Sukzessivplanungskonzept auf Fertigungsstrukturen ausgerichtet sind, die durch eine tiefe Stücklistenstruktur gekennzeichnet sind, werden hier Probleme der Materialflußsteuerung für nach dem Fließprinzip gestaltete Produktionssysteme untersucht.

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CAPSIM-Struktur (Szenario 1) 33 Erlauterung zu Abb. : Bezeichnung der Knoten: KAUZ KAUH BESR LAGR BSI0 BS20 BS30 FSI0 FS20 FS30 LSI0 LS20 LS30 BSII BS12 BS13 BS21 BS22 BS23 BS31 BS32 BS33 BS34 BS35 FSII FS12 FS13 FS21 FS22 FS23 FS32 FS33 FS34 FS35 LAG3 BFS3 FFS3 LAG4 BFS4 FFS4 LAGF Kundenauftragseingang Zwischensaison zusatzlicher Kundenauftragseingang Hochsaison Bestellung der Rohstoffe Lagerung der Rohstoffe Bereitstellung der fUr Sorte 10 notwendigen Rohstoffe Bereitstellung der fUr Sorte 20 notwendigen Rohstoffe Bereitstellung der fUr Sorte 30 notwendigen Rohstoffe Fertigung der Sorte 10 Fertigung der Sorte 20 Fertigung der Sorte 30 Lagerung der Sorte 10 Lagerung der Sorte 20 Lagerung der Sorte 30 Bereitstellung der fUr Sorte 11 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 12 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 13 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 21 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 22 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 23 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 31 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 32 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 33 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 34 notwendigen Menge von Bereitstellung der fUr Sorte 35 notwendigen Menge von Fertigung der Sorte 11 Fertigung der Sorte 12 Fertigung der Sorte 13 Fertigung der Sorte 21 Fertigung der Sorte 22 Fertigung der Sorte 23 Fertigung der Sorte 32 Fertigung der Sorte 33 Fertigung der Sorte 34 Fertigung der Sorte 35 Lagerung der Materialien in Lager 3 Bereitstellung fUr Fertigung in Fertigungsstelle 3 Fertigung in Fertigungsstelle 3 Lagerung der Materialien in Lager 4 Bereitstellung fUr Fertigung in Fertigungsstelle 4 Fertigung in Fertigungsstelle 4 Lagerung der Materialien im Fertigwarenlager Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte Sorte 10 10 10 20 20 20 30 30 30 30 30 34 Der Absatz ist saisonabhangig.

Verwaltung d. PDhstoffe I'-.. / 8estand Fbhstcff~ager - - r Verwalt. 1. Zwischenlag. j'-... 'U \. , '.... , Verwalt. 2. Zwischenlag. 8estand 2. lager - r- Verwalt. 3. Zwischenlag. '-... / 8esti:n:J 3. lager I" Verwaltung Versandlag. '-..... 0- L L Abb. 4. Quantitative Analyse Der MaterialfluB durch ein Unternehmen, das Auftragsfertigung ohne dispositive Lager betreibt, wird mit Hilfe eines Simulationsprogramms abgebildet. Da normalerweise die Verteilung der Kundenauftrage auf unterschiedliche Sortimente und die Bearbeitungsdauern der Materialien auf den Maschinen stochastischen Bedingungen unterworfen sind, versagen analytische Verfahren, urn Aussagen Ober - Durchlaufzeiten Wartezeiten Transportwartezeiten Bearbeitungszeiten von Auf trag en und die kapazitatsmaBige Auslastung der Fertigungsmaschinen zu gewinnen.

UUI 1Y1lO1: nnl )'IU. " xn,. Inn )'1)(1(. un 'UXI . xu )''111 'XU'll: ),IlI'II 'UX'I( nnll: 'JIll! 11'111. U.... n,. " 'Un' un. , lUlU' lun .. Xl! E IUXX 20: x,lIn un' ,un nnx lUI" ,,,... 1UUK x.... )lxn nux XXU, 5 ,nIl 7 'UX. 1--.. - .. - .... _... - .. -- ---- ....... _- -- -_ .. ----_ .. -------------- .. --_ .... ---- .. _- .. --- -- ------ - .. _- ---- ... 4I' Abb. : Streuung der Durchlaufzeiten (Szenario 1) Die groBe Varianz ist vor allem zurilckzufilhren auf die groBen Schwankungen der lieferzeit der Rohstoffe, aber auch auf die unterschiedl ichen Transportwartezeiten (bis die Anzahl von Materialien filr ein Los erreicht ist) und Bedienwartezeiten (bis die Maschine das Los aufnehmen kann).

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