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By Bettina Ostermann-Vogt

Welches Verhältnis besteht zwischen biographischen Lern- und Bildungsprozessen und pädagogischer Professionalität im Spannungsfeld der beruflichen Weiterentwicklungsprozesse? Unter dieser Fragestellung werden in dieser Studie biographische Dispositionen, reason und Ressourcen und deren Bedeutung für den Aufbau von pädagogischen Haltungen und den Umgang mit beruflichen Herausforderungen von Lehrenden in Pflegeberufen rekonstruiert. Im Ergebnis wird u.a. ausgeführt, dass der Aufbau von beruflichen Wertestrukturen über biographische Professionsbildungsprozesse gesteuert wird.

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The Miami Indians

One of many small staff of tribes comprising the Illinois department of the Algonquian linguistic relations, the Miamis emerged as a pivotal tribe simply throughout the French and British imperial wars, the Miami Confederacy wars of the eighteenth century, and the treaty-making interval of the 19th century. The Miamis reached their top of political significance within the Indian confederacies which blocked the Northwest Territory within the 1790's and through the struggle of 1812.

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Daher können in einem negativen Sinn, wie Gross feststellt, die Belastungen der Multioptionsgesellschaft 26 zu einer Überlastung der Individuen mit Entscheidungsproblemen führen und eine Orientierungskrise auslösen (vgl. Gross 1998). Mit der Herauslösung der Biographien aus soziokulturellen oder gesellschaftlichen Traditionen und des gleichzeitigen Bedeutungszuwachses individueller, eigenverantwortlicher Entscheidungen für das Erlangen persönlicher und beruflicher Zufriedenheit müssen die Menschen in zunehmendem Maße eigenständig Anpassungs- und Organisationsleistungen zur Berufs- und Lebensbewältigung erbringen, da biographisch orientierte, feste Orientierungspunkte abnehmen.

Keuchel/Falk (2007) beschreiben die Aufgabe der Berufsausbildung und den Auftrag der Lehrenden folgendermaßen: „(…) eine stabile Berufsfähigkeit zu vermitteln, die die unbestritten notwendige Fachkompetenz mit allgemeinen 43 Fähigkeiten humaner und sozialer Art zu verbinden weiß. Zugleich ist eine berufliche Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft auch im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa zu entwickeln. Und letztlich ist die Fähigkeit und Bereitschaft zur beruflichen Fort- und Weiterentwicklung zu wecken, um auch zukünftig beruflich handlungsfähig zu sein“ (ebd.

Klaes/ Weidner 2008). Optimierung der Theorie-Praxis-Verknüpfung Im Zuge der eingeleiteten Strukturreformen erfolgte eine Verbesserung der Integration der Praxisausbildung in die Gesamtausbildung, um der praktischen Ausbildung einen höheren Stellenwert einzuräumen und den Theorie-PraxisTransfer zu gewährleisten. Eine Neuerung stellt die Anforderung an die Auszubildenden dar, praktische Erfahrungen an unterschiedlichen betrieblichen Lernorten zu sammeln und Praktika sowohl im Krankenhaus als auch in ambulanten und teilstationären Einrichtungen der Prävention, Beratung, Rehabilitation und Palliation zu absolvieren.

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