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By Jörg Bewersdorff

Inhalt
Gl?cksspiele - Kombinatorische Spiele - Strategische Spiele

Zielgruppe
Mathematisch vorgebildete Leser, die Interesse an Spielen haben, Mathematiklehrer, Studierende und Dozenten der Mathematik

?ber den Autor/Hrsg
Dr. J?rg Bewersdorff ist f?r die Entwicklung zust?ndiges Mitglied der Gesch?ftsleitung einer Spielger?tefirma sowie einer Geldwechsel-und Dienstleistungsautomatenfirma.

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Supercomputer ’90: Anwendungen, Architekturen, Trends Mannheim, 21.–23. Juni 1990

Dieser Band enthält alle Hauptvorträge des fünften Mannheimer Seminars über Supercomputer. Das als führende Veranstaltung zu dieser Thematik im deutschsprachigen Raum anerkannte Seminar versammelte wiederum Supercomputer-Anwender, -Betreiber und -Hersteller zu einem fruchtbaren conversation und Erfahrungsaustausch.

Architektur eines EDV-Systems zur Materialflußsteuerung

Während die bestehenden Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme mit ihrem Sukzessivplanungskonzept auf Fertigungsstrukturen ausgerichtet sind, die durch eine tiefe Stücklistenstruktur gekennzeichnet sind, werden hier Probleme der Materialflußsteuerung für nach dem Fließprinzip gestaltete Produktionssysteme untersucht.

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Example text

Die Frage dabei ist nur, welcher Zeitpunkt mit welchem Informationsstand für die Symmetrien zugrundezulegen ist. Würde der Showmaster zu Beginn eine Türe mit einer Ziege dahinter öffnen, dann gäbe es nur noch zwei gleichmögliche Fälle. In Wirklichkeit wählt der Kandidat aber zuerst eine der drei Türen, und dann erst öffnet der Showmaster eine der beiden anderen Türen. Die zwei so verbleibenden Türen sind damit nicht zwangsläufig gleichmöglich. Einzig gesichert ist nämlich nur die Ausgangssituation, bei der unterstellt wird, daß das Auto hinter allen drei Türen gleichwahrscheinlich stehen kann.

Es ist nicht einzusehen, weshalb die beiden vollzogenen Würfe, die nun absolut der Vergangenheit angehören, auf den Wurf einen Einfluß haben können, der vorerst nur in der Zukunft existiert. Die Wahrscheinlichkeit, Sechsen zu werfen, scheint genau in dem gleichen Maße gegeben zu sein, wie sie zu jeder x-beliebigen Zeit auch gegeben war - das heißt, nur von den verschiedenen anderen Würfen abzuhängen, die möglicherweise mit dem Würfel geworfen werden. Und dies ist ein Gedanke, der so überaus einleuchtend ist, daß Versuche, dessen Richtigkeit in Zweifel zu ziehen, viel häufiger ein abschätziges Lächeln finden als so etwas wie anerkennende Beachtung.

Zwei Begründungen lassen sich anführen: • • Rein empirisch läßt sich beobachten, daß in Versuchsreihen, bei denen ein und dasselbe Experiment ständig wiederholt wird, die relativen Häufigkeiten eines Ereignisses einen ganz bestimmten Zielpunkt haben, auf den sich ihr Wert hinbewegt- auch dann, wenn die Versuchsreihe nochmals von vorne begonnen wird. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Stabilität der Häufigkeiten. Das Gesetz der großen Zahlen vermag diese empirische Erkenntnis zu erklären und zwar damit, daß der Zielpunkt die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses ist.

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